Friedenserziehung im 21. Jahrhundert: eine wesentliche Strategie für den Aufbau dauerhaften Friedens

(Neu gepostet von: UNESCO 2024)

Dieser UNESCO-Bericht von 2024 bietet einen Überblick über die Bedeutung der Friedenserziehung und hebt die Herausforderungen und Chancen hervor, sie bei Bemühungen zur Schaffung eines dauerhaften globalen Friedens einzusetzen.

Der Bericht prüft wichtige Forschungsergebnisse und ist stark von den Diskussionen inspiriert, die im Zusammenhang mit dem Überarbeitungsprozess der Empfehlung von 1974 über Bildung für internationale Verständigung, Zusammenarbeit und Frieden sowie Bildung im Zusammenhang mit Menschenrechten und Grundfreiheiten geführt wurden.

Dieser Bericht wurde dank maßgeblicher Beiträge von Tony Jenkins, Koordinator der Global Campaign for Peace Education, entwickelt.

Einleitung

„Da Kriege in den Köpfen der Menschen beginnen, müssen die Verteidigungsanlagen des Friedens in den Köpfen der Menschen aufgebaut werden.“

Präambel der Verfassung der UNESCO

Negative Trends bei zwischen- und innerstaatlichen Konflikten und das Zusammentreffen unkonventioneller globaler Friedensbedrohungen (Klimawandel, Pandemien, Ressourcenknappheit, Migration und viele andere) stellen enorme Herausforderungen für die Erreichung und Aufrechterhaltung von internationalem Frieden und Sicherheit im 21. Jahrhundert dar Jahrhundert. Die Reduzierung gewaltsamer Konflikte ist für den Frieden von entscheidender Bedeutung, erfordert aber noch viel mehr. Frieden kann nicht allein durch Verträge verordnet werden. Es muss durch die Würde, Rechte und Fähigkeiten jedes Mannes und jeder Frau gefördert werden.

Das Streben nach Frieden muss daher ein ganzheitliches und umfassendes Unterfangen sein. Es erfordert die Entwicklung von Institutionen, die für die Aufrechterhaltung der kollektiven Sicherheit, der Diplomatie, des Völkerrechts sowie der Friedenssicherung und Friedenskonsolidierung von wesentlicher Bedeutung sind. Gleichzeitig muss Frieden auf normativen und ethischen Standards basieren, die auf demokratischer Beteiligung und dem Vorhandensein von Gerechtigkeit, Würde, Menschenrechten, Empathie, Verständnis und der Gewährleistung grundlegender menschlicher Bedürfnisse beruhen.

Dieser Bericht beleuchtet die wesentliche Rolle der Bildung bei der Aufrechterhaltung der Institutionen, Normen und Standards, die dazu beitragen, Konflikte konstruktiv zu bewältigen, Gewalt zu verhindern und den Frieden aufrechtzuerhalten. Während Friedenserziehung eine lange Geschichte als Instrument und Strategie zur Prävention und Transformation gewaltsamer Konflikte hat, soll in diesem Überblick ihre Bedeutung als wesentliches Instrument im UN-Rahmen sowie bei Nationalstaaten und nichtstaatlichen Akteuren hervorgehoben werden.

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1 Gedanke zu „Friedenserziehung im 21. Jahrhundert: eine wesentliche Strategie für den Aufbau dauerhaften Friedens“

  1. Bitte helfen Sie mir freundlich. Mein Name ist Khin Ni Ni Thein, ehemaliger UNESCO-Mitarbeiter. Ich bin seit 2000 Mitglied des Manifesto2000 für den Frieden. Von 2005 bis 2006 arbeitete ich für die UNESCO, bevor ich als Vizepräsident zum Asian Institute of Technology wechselte. Ich habe seitdem kein aktives UNESCO-Konto mehr, allerdings die Bodenzugangskarte für Rentner. Ich arbeite aktiv an der Friedenserziehung und bin der Global Campaign for Peace Education beigetreten. Daher hätte ich gerne ein UNESCO-Konto, um mehr Ressourcen zur Friedenserziehung zu erkunden. Bitte zeigen Sie mir, wie ich ein Konto erhalte.

    Danke im Voraus.

    Herzlichst, NiNi.
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    Mein Linked-In-Profil https://www.linkedin.com/in/khinninithein

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