Lass Frieden in unseren Schulen beginnen (Sri Lanka)

Lass Frieden in unseren Schulen beginnen (Sri Lanka)

(Originaler Artikel: Tagesspiegel – Sri Lanka. 28. Januar 2017)

Da gestern Präsident Maithripala Sirisena eine umfassende Bildungsreformpolitik vorgestellt wurde, die von manchen als Bildungsrevolution bezeichnet wird, konnten wir auch über die Prinzipien des Internationalen Schultages der Gewaltfreiheit und des Friedens am 30. Januar (DENIP auf Katalanisch) nachdenken.

Diese Observanz wurde 1964 von dem spanischen Dichter Llorenç Vidal Vidal auf Mallorca ins Leben gerufen, um Schulkindern zu einem friedlichen und gewaltfreien Handeln oder zur Konfliktlösung zu verhelfen.

Es fällt mit dem Tag der Ermordung von Mahatma Gandhi zusammen, der weithin als der größte Apostel der Gewaltlosigkeit und des Friedens des letzten Jahrhunderts gilt. Durch seine Satyagraha-Politik stürzte Mahatma Gandhi, was als eines der mächtigsten Imperien der Welt galt, und bewies der Welt, dass die Macht der Gewaltlosigkeit, dauerhaften Frieden und Gerechtigkeit zu erreichen, größer war als Atomwaffen.

Die wesentliche Botschaft des Tages lautet „Universelle Liebe, Gewaltlosigkeit und Frieden“. Die Geschichte hat gezeigt, dass universelle Liebe besser und mächtiger ist als Egoismus – ein Laster, das der neu ernannte US-Präsident Donald Trump auf tragische Weise zu propagieren scheint, mit potenziell destruktiven, wenn nicht katastrophalen Konsequenzen für den Rest der Welt.

Die Botschaft dieses Tages verkündet auch, dass Gewaltlosigkeit stärker ist als Gewalt und Frieden stärker ist als Krieg. Diejenigen, die diese Lebensweise fördern, glauben, dass wir vor allem Freunde und Menschen sind. Ohne durch Namenstafeln von Religion, Rasse, sozialem Status oder anderen solchen egozentrischen oder exklusiven Faktoren klassifiziert oder getrennt zu werden.

Die spanische Bewegung, DENIP und der Weltverband der frühkindlichen Erzieher arbeiten gemeinsam daran, dieses Ereignis in den Schulen zu feiern.

Der ehemalige Generaldirektor der Vereinten Nationen für Bildung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO), Federico Mayor Saragossa, hat jahrzehntelang den Schultag der Gewaltfreiheit und des Friedens gefördert und gesagt: „Wir können keine nachhaltige Entwicklung ohne eine Kultur des Friedens erreichen“.

Diese wegweisende, nichtstaatliche, nichtstaatliche, nicht-offizielle, unabhängige, freie und freiwillige Initiative der gewaltfreien und friedenserziehung – wird heute in Schulen auf der ganzen Welt und in Bildungszentren, Lehrern und Schülern aller Niveaus praktiziert und aus allen Ländern sind eingeladen mitzumachen. Sie setzt sich für eine permanente Erziehung zu und für Harmonie, Toleranz, Solidarität, Achtung der Menschenrechte, Gewaltfreiheit und Frieden ein.

Der „Schultag der Gewaltfreiheit und des Friedens“ ist ein Samenkorn, das in die Herzen der Schüler gesät und kultiviert wird. Es ist eine helle, neue und positive Art, das Wort zu betrachten und sich auf die Zukunft vorzubereiten.

In Sri Lanka hoffen wir, dass mit der Umsetzung der großen Bildungsreformen, bei denen jeder Schüler eine mindestens 13-jährige Ausbildung hat, ein reguläres Fach eingeführt wird, um Kindern die Kultur des Friedens oder die Kraft der Gewaltfreiheit und des Friedens beizubringen. Die Kinder sind nur etwa fünf Stunden in der Schule. Deshalb müssen auch die Eltern über die Werte und die Kraft der Friedenskultur aufgeklärt werden, damit sie diese zu Hause praktizieren und dadurch auch die Kinder dazu ermutigen können.

Nach jahrzehntelangen Rassenkonflikten und einem verheerenden 30-jährigen Krieg hat sich die nationale Regierung dem Prinzip der interreligiösen und interrassischen Einheit in Vielfalt verschrieben und sich verpflichtet, Konflikte mit friedlichen und gewaltfreien Mitteln beizulegen.

Wir hoffen, dass wir mit der Einführung des Friedens- und Gewaltfreiheitsunterrichts an den Schulen eine solide Grundlage für dauerhaften Frieden, soziale Gerechtigkeit und Gleichberechtigung haben.

(Zum Originalartikel gehen)

schließen

Mach mit bei der Kampagne und hilf uns #SpreadPeaceEd!

Sei der erste der kommentiert

Treten Sie der Diskussion bei ...