Gandhi und Freire auf dem Campus: Theorie und Praxis in tertiären Friedensstudienprogrammen

Friedenserziehung Miniprints Nr. 76

Autor(en): Robin Burns & Thomas Weber
Vervielfältigt und verteilt von: Educational Resources Information Center (ERIC)
Datum: März 1995

In den letzten 20 Jahren ist das formale Friedensstudium an Universitäten und Hochschulen für viele Studierende zu einer Option geworden. Die Entwicklung solcher Friedensstudienprogramme ist vielfältig. Es gibt eine Vielzahl von theoretischen und ideologisch-philosophischen Ansätzen zum Frieden. Wie man jedoch einen theoriebasierten Studiengang entwickelt und unterschiedliche theoretische Orientierungen vergleicht, ist noch nicht sehr erforscht. Dieser Herausforderung stellt sich dieser Beitrag mit zwei Dozenten, die für einen friedenswissenschaftlichen Studiengang verantwortlich waren, zum einen durch die Übernahme und Transformation eines bestehenden interdisziplinären Bachelor-Studiengangs und zum anderen durch die Entwicklung eines friedenspädagogischen Studiengangs im Rahmen eines Graduiertenkollegs. Die Ideen, die jeden Pädagogen inspiriert haben, werden vorgestellt. Paulo Freire und Mahatma Gandhi, die sich für Gerechtigkeit und sozialen Wandel einsetzen, werden vorgestellt. Dieser Beitrag stellt fest, dass ein Dialog, der die Ideen, Schlüsselkonzepte, Analysen und Handlungen von Gandhi und Freire (in zeitgenössischen Kontexten und mit entsprechenden Lernprozessen) entwickelt, die Grundlage für ein friedenswissenschaftliches oder friedenspädagogisches Programm darstellt.

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